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    <title>Dominics Weblog (Rubrik:die pracht des planeten)</title>
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    <dc:publisher>dominicw</dc:publisher>
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    <dc:date>2005-01-25T21:01:39Z</dc:date>
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    <title>Dominics Weblog</title>
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    <title>die pracht des planeten</title> 
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    <description>Aus dem neuen mare-Heft (in dem es eigentlich um Istanbul geht):&lt;br /&gt;
&quot;Wie viele Blauwale gibt es eigentlich noch?&lt;br /&gt;
Ein Herz so gro&amp;szlig; wie ein VW-K&amp;auml;fer, eine Arterie, durch die bequem ein Mensch krabbeln k&amp;ouml;nnte, 150 Tonnen Gewicht bei 33 Meter L&amp;auml;nge - der Blauwal ist das gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Gesch&amp;ouml;pf, das es je auf der Erde gab. Und gro&amp;szlig; ist auch sein Appetit: Etwa 100 Kilogramm haupt&amp;auml;chlich Leuchtgarnelen, auch Krill genannt,verschlingt er auf einmal, bis zu vier Tonnen t&amp;auml;glich. Feinde hat er keine - au&amp;szlig;er dem Menschen. Von dem 1926 auf 200.000 Tiere gesch&amp;auml;tzten Bestand lebt nur noch ein Bruchteil. Allein 1931 schlachteten Walf&amp;auml;nger in der Antarktis 29.000 Blauwale ab: f&amp;uuml;r Lampen&amp;ouml;l und Korsettstangen. Erst seit 1986 ist er gesch&amp;uuml;tzt. Heute machen ihm Unterwasserl&amp;auml;rm und Klimawandel zu schaffen. Wie viele Blauwale noch durch die Meere ziehen, l&amp;auml;sst sich kaum bestimmen; zu selten begegnen wir ihm, wenn er zum Atmen auftaucht. Die Sch&amp;auml;tzungen schwanken zwischen 700 und 4900 Tieren - nicht genug, glauben Forscher, um die Art zu erhalten. Denn Blauwale vermehren sich sehr langsam. So gro&amp;szlig; sie auch sind, in den Ozeanen einen Partner zu finden f&amp;auml;llt ihnen schwer.&quot;</description>
    <dc:creator>dominicw</dc:creator>
    <dc:subject>die pracht des planeten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 dominicw</dc:rights>
    <dc:date>2004-10-29T09:49:12Z</dc:date>
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    <title>die pracht des planeten</title> 
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    <description>Die Zahl der Sandst&amp;uuml;rme ist in der Sahara stark angestiegen. &amp;Uuml;berweidung, Entwaldung und Besiedlung vergr&amp;ouml;&amp;szlig;ern die Erosion. Sie nimmt aber auch zu, weil immer mehr Gel&amp;auml;ndewagen benutzt werden anstelle von Kamelen. Man spricht von &quot;Toyotarisierung&quot; der Sahara, weil die Gel&amp;auml;ndewagen die sch&amp;uuml;tzende d&amp;uuml;nne Kruste aus Flechten, Algen, Lehm und Kies aufbrechen und den Saharasand leichter wegwirbeln lassen. Der Sand wird bis nach Europa, Florida, Gr&amp;ouml;nland und Amazonien getragen und tr&amp;auml;gt zur Verbreitung von Maul- und Klauenseuche bei. Weil der graue Staub das wei&amp;szlig;e gr&amp;ouml;nl&amp;auml;ndische Inlandeis bedeckt, wird weniger Sonnenlicht reflektiert, das Eis erw&amp;auml;rmt sich, schmilzt und hebt den Meeresspiegel.</description>
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    <dc:date>2004-09-16T11:08:11Z</dc:date>
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    <title>die pracht des planeten</title> 
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    <description>&lt;i&gt;Vorstellen brauch ich ihn nicht. Wir kennen ihn alle aus dem Fernsehen, Radio, der Website von CNN oder Daniel Fienes Weblog, wo wir seit ein paar Tagen beobachten k&amp;ouml;nnen, wie Ivan Florida immer n&amp;auml;her kommt, aber trotzdem unberechenbar bleibt. &lt;br /&gt;
Ivan ist so gro&amp;szlig;, dass er am selben Tag f&amp;uuml;r Tote und &amp;Uuml;berschwemmungen in der Dominikanischen Republik und in Venezuela sorgen kann. &lt;br /&gt;
Ivan ist schuld daran, dass die Florida Keys zum dritten innerhalb von vier Wochen evakuiert werden, Jocelyn mit ihrer Familie nach Georgia geflohen ist und ich mit meinen Freunden jetzt NICHT im Flieger nach Miami sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Trost gibt es heute ein Florida special.&lt;br /&gt;
Und wenns niemanden tr&amp;ouml;stet, hab ich mir wenigstens den Frust von der Seele geschrieben, und Zeit hab ich jetzt ja auch.&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>dominicw</dc:creator>
    <dc:subject>die pracht des planeten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 dominicw</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-12T11:10:11Z</dc:date>
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    <description>Auch ohne Fahrenheit 9/11 wei&amp;szlig; man, das die &amp;Ouml;l- und R&amp;uuml;stungsindustrie hinter der derzeitigen US-Regierung steht und daher Umweltschutzma&amp;szlig;nahmen oder Klimaabkommen st&amp;auml;ndig mi&amp;szlig;achtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Zeitschriftartikel stand etwas &amp;uuml;ber die Euphemismen, mit denen die Bush-Regierung ihr mangelndes Interesse am Umweltschutz veschleiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umweltauflagen werden nie geschw&amp;auml;cht oder gelockert, sie werden&lt;br /&gt;
&quot;angepa&amp;szlig;t&quot; oder &quot;reformiert&quot;.&lt;br /&gt;
Eine Gesetzesvorlage, die Holzeinschlag und Stra&amp;szlig;enbau in Nationalparks erleichtert, hei&amp;szlig;t&lt;br /&gt;
&quot;healthy forests&quot;.&lt;br /&gt;
Abholzung nennt sich&lt;br /&gt;
&quot;Mehrfachnutzung&quot;&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
&quot;Verringerung der Brandgefahr&quot;.&lt;br /&gt;
Ein Vorstoss, der den Kraftwerken weitere f&amp;uuml;nfzehn Jahre Frist zur Reduzierung ihrer Emissionen gew&amp;auml;hren soll, hei&amp;szlig;t &lt;br /&gt;
&quot;clear skies&quot;.&lt;br /&gt;
(Aus &quot;du.749.Amerika.Vereinigte Staaten.Geteiltes Land&quot;)&lt;br /&gt;
Der Artikel hie&amp;szlig; &quot;Orwells Meistersch&amp;uuml;ler&quot;, denn George Orwell hat geschrieben: &quot;Politische Rede und Verteidigung gilt heutzutage vor allem der Verteidigung dessen, was eigentlich nicht zu rechtfertigen ist. Die Sprache der Politik mu&amp;szlig; deshalb grossteils aus Euphemismen bestehen, aus einem wolkigen Ungef&amp;auml;hren... Diese Worte legen sich auf die Fakten wie eine weiche Schneedecke, verwischen die Konturen und verdecken die Details.&quot; (1946)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &quot;Du&quot;-Heft &amp;uuml;ber Amerika lohnt es nicht nur zu lesen, sonder auch sich anzusehen: illustriert ist es mit Bildern eines Fotografen, der auf der Suche nach Dinosauriern, den Haustieren der Amerikanern, wie er meint, durch die Staaten reiste. Er hat einige gefunden.</description>
    <dc:creator>dominicw</dc:creator>
    <dc:subject>die pracht des planeten</dc:subject>
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    <dc:date>2004-09-01T08:08:04Z</dc:date>
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    <description>Gerade sind wir zur&amp;uuml;ckgekommen von Freunden, denen der Jahrhundertregen Toilettenwasser drei&amp;szlig;ig Zentimeter hoch ins Schlafzimmer geschwemmt hat. Stundenlang hat die Feuerwehr (ein Beitrag zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Nachkriegsfeuerwehreinsatz in M&amp;uuml;nster, samstagnacht) das Wasser weggepumpt.&lt;br /&gt;
Ein paar Eindr&amp;uuml;cke vom Dienstagnachmittagzapping:&lt;br /&gt;
Der Hurrican in Florida schmei&amp;szlig;t Wellblechd&amp;auml;cher auf Amateurfilmer.&lt;br /&gt;
Autos wippen auf einer Flutwelle, die durch ein K&amp;uuml;stendorf in Cornwall rast und die Fahrzeuge &amp;uuml;ber die Klippen ins Meer sp&amp;uuml;lt.&lt;br /&gt;
Ein Nachrichtensprecher erz&amp;auml;hlt etwas &amp;uuml;ber hundert Taifuntote in S&amp;uuml;dchina.&lt;br /&gt;
In der T&amp;uuml;rkei retten sich Menschen aus ihren &amp;uuml;berschwemmten H&amp;auml;usern, an Seilen, die aus Hubschraubern herabgelassen werden.&lt;br /&gt;
Und das steht heute in der Zeitung: &lt;br /&gt;
Die Europ&amp;auml;ische Umweltagentur warnt vor dem von Menschen verursachten Klimawandel, der D&amp;uuml;rren, Hochwasser und St&amp;uuml;rme auch immer h&amp;auml;ufiger in Deutschland ausl&amp;ouml;st. Die Co2-Konzentration sei so hoch wie seit mindestens 420.000 Jahren nicht mehr - &quot;vielleicht sogar seit 20 Millionen.&quot; (Wie kann man das errechnen?) Drei Viertel der Schweizer Gletscher werden 2050 verschwunden sein. Die Durchschnittstemperatur sei inden vergangenen 100 Jahren im europ&amp;auml;ischen Durchschnitt um 0,95 Grad Celsius gestiegen. Der Meeresspiegel um 0,8 bis 3mm j&amp;auml;hrlich.</description>
    <dc:creator>dominicw</dc:creator>
    <dc:subject>die pracht des planeten</dc:subject>
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    <dc:date>2004-08-19T20:05:18Z</dc:date>
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    <title>die pracht des planeten</title> 
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    <description>An der K&amp;uuml;ste des s&amp;uuml;dchinesischen Meeres gibt es St&amp;auml;dte, die sich darauf spezialisiert haben, Computer zu entsorgen. Achtzig Prozent der Computer aus den Vereinigten Staaten landen letzten Endes irgendwann in China, werden dort ausgeweidet und die Rohstoffe wieder neu verwertet. Was &amp;uuml;brig bleibt, und das ist der &amp;uuml;berwiegende Teil der Ger&amp;auml;te, verrottet in Fl&amp;uuml;ssen und T&amp;uuml;mpeln und vergiftet das Grundwasser. Die Einwohner ganzer Landstriche haben jetzt schon irreparabel schwarze Z&amp;auml;hne und die Krebsrate ist dort &amp;uuml;berall gestiegen.</description>
    <dc:creator>dominicw</dc:creator>
    <dc:subject>die pracht des planeten</dc:subject>
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    <dc:date>2004-08-03T15:27:57Z</dc:date>
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    <description>Im Nordpazifik, also von hier aus gesehen auf der genau anderen Seite der Nordhalbkugel, schwimmt die gr&amp;ouml;&amp;szlig;te M&amp;uuml;lldeponie der Welt. Sie ist so gro&amp;szlig; wie Westeuropa. Weil es zwar entlang der Kontinente Meeresstr&amp;ouml;mungen gibt, aber in der Mitte des Pazifiks eine Art windstilles schwarzes Loch, schwimmen Plastikkanister, Verpackungen von Fast-Food-Restaurants, Kinderspielzeug und sonstige Kunststoffartikel jahrelang auf der Meeresoberfl&amp;auml;che. Zusammen wiegt all der M&amp;uuml;ll wahrscheinlich sechs mal so viel wie alles Plankton im Pazifik. Das sieht nicht sch&amp;ouml;n aus. Es dauert au&amp;szlig;erdem Jahrhunderte, bis der Kunststoff abgebaut wird. Und dann hat er sich in kleine, giftige Einzelteile aufgel&amp;ouml;st, die in die Nahrungskette gelangen. Schon jetzt verenden viele Meerestiere, weil sie an gro&amp;szlig;en Plastikteilen ersticken, sich damit verletzen oder darin h&amp;auml;ngen bleiben.</description>
    <dc:creator>dominicw</dc:creator>
    <dc:subject>die pracht des planeten</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 dominicw</dc:rights>
    <dc:date>2004-07-27T10:56:46Z</dc:date>
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